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So bewerten Sie Restposten vor dem Verkauf richtig

Der Einkaufspreis entspricht nicht dem Marktwert. Hier erfahren Sie, wie professionelle Aufkäufer Warenbestände tatsächlich bewerten und wie Sie realistische Erwartungen setzen, bevor Sie den Markt sondieren.

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Den Marktwert statt des Einkaufspreises fokussieren

Der Einkaufspreis ist das, was Sie bezahlt haben. Der Marktwert ist das, was ein Großhändler oder ein Discounter heute dafür zahlt. Diese Zahlen sind fast nie identisch, und bei Restposten ist die Differenz meist erheblich.

Ein nützliches Denkmodell: Ein professioneller Restposten-Aufkäufer zahlt einen Prozentsatz des realisierbaren Handelswerts, nicht der UVP. Der realisierbare Wert hängt vom Zustand, der Haltbarkeit, dem Zugang zu Vertriebskanälen, der Saison und dem nächsten Glied in der Handelskette ab.

Die fünf Faktoren, die Ihren Preis bestimmen

Jedes Angebot lässt sich letztlich auf fünf Kernfragen zurückführen:

  • Kategorie – Gibt es für diesen Produkttyp einen aktiven Wiederverkaufsmarkt?
  • Zustand – Neu und versiegelt, wie neu, Mischposten oder Retouren?
  • Haltbarkeit – Bei FMCG-Produkten wird alles unter 6 Monaten Restlaufzeit mit hohen Abschlägen gehandelt.
  • Vertriebskanäle – Kann der Käufer die Ware frei auf Marktplätzen verkaufen oder gibt es Einschränkungen?
  • Volumen und Sortierung – Mischpaletten lassen sich langsamer umschlagen als sortenreine Partien (Single-SKU).

Warum Marken- und Kanalkontrolle entscheidend sind

Wenn der Markeninhaber einschränkt, wo die Bestände wiederverkauft werden dürfen, schrumpft der Pool der potenziellen Käufer. Das ist nichts Negatives – kanalsichere Wiederverkaufswege sind oft die beste Methode, um Premiummarken zu liquidieren, ohne die UVP-Positionierung zu gefährden. Es beeinflusst jedoch den Preis.

Seien Sie bei der Preisanfrage offen bezüglich Vertriebsbeschränkungen. Ein seriöser Käufer bietet einen höheren Preis, wenn er weiß, dass er seine besten Absatzwege nutzen kann, und einen niedrigeren, wenn er in engen Grenzen agieren muss.

Realistische Erwartungen setzen

Wenn Sie eine Bestandsliste mit einem Einkaufswert von 100.000 € und einer UVP von 200.000 € haben, wird der Liquidationswert fast immer nur ein Bruchteil des Einkaufspreises sein – häufig im Bereich von 8–20 %. Bei schnelldrehenden Markenartikeln liegt er teils höher, bei Altware aus der Modebranche oder veralteter Elektronik oft darunter.

Der schnellste Weg zu einer präzisen Zahl: Senden Sie eine saubere Bestandsliste mit Mengen, Zustand, Standort und aussagekräftigen Fotos. Auf Zweizeiler-E-Mails folgen meist nur pauschale Antworten.

Process

How it works

A simple, four-step process — no complicated onboarding, just a clear next step.

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    Send your stock details

    Tell us what you have, where it is located and how quickly it needs to move.

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    Upload your files

    Upload a stock list, photos, manifest or pallet details so we can assess the opportunity properly.

  3. 3

    We review and respond

    Our team reviews the stock and comes back with next steps, usually the same working day.

  4. 4

    Collection arranged

    If we proceed, we arrange payment and collection in a clear and professional way.

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